Auf ins neue Jahr!

Aktualisiert: 7. Okt.

Da ist es also: das Jahr 2022. Ich werde euch an meinen aktuellen Schreibplänen teilhaben lassen und mir damit selbst ein wenig in den Hintern treten, um diese Projekte auch wirklich anzugehen.


Das vergangene Jahr 2021 war ein Wechselbad der Gefühle. Wir alle wissen, wie die globale Pandemie unsere Leben auf den Kopf gestellt hat und noch immer stellt. Ich bin mittlerweile doppelt geimpft und geboostert und halte mich an alle Hygienemaßnahmen – aber trotzdem bleibt da diese ständige unterschwellige Beklemmung bei jeglichem Kontakt mit anderen Menschen. Persönliche Begegnungen waren bei mir daher (bis auf die mit der Familie) so gut wie gar nicht vorhanden bzw. auf digitale Medien beschränkt. Umso dankbarer bin ich, dass wir in einer kleinen 3er-Runde über Skype nahezu wöchentlich übers ganze Jahr eine RPG-Session Star Wars – Am Rande des Imperiums oder Symbaroum gespielt haben. Man muss die Feste halt feiern wie sie fallen. Auch die Arbeit im Brotjob erfolgte ausschließlich im Homeoffice, und ich bin mir durchaus bewusst, dass das ein Luxus ist, für den ich ebenfalls äußerst dankbar sein kann.

Abschließend zur emotionalen Achterbahnfahrt im vergangenen Jahr kann ich sagen, dass auf meinem Gesundheitsplan im Januar stand: zehn Kilo abnehmen, was im Alter ja bekanntlich zunehmend schwerer fällt (pun intended). Bis zum September hatte ich dann tatsächlich sechs Kilo runter, nur um mir diese bis Dezember wieder komplett anzufuttern. Und so starte ich nun den neuen Januar mit exakt derselben Ausgangsposition wie vor zwölf Monaten. Also beginnt die Body-Challenge erneut, wobei ich der regelmäßige Sport schon gut funktioniert und ich vor allem meine kulinarische Achillesferse in den Fokus nehmen muss. Je fitter ich hier werde, umso mehr Energie habe ich letztendlich auch für den Rest des Tages.


Trotz aller Widrigkeiten und Herausforderungen bin ich mit meinem kreativen Schaffen im letzten Jahr eigentlich recht zufrieden:


Ich habe im Frühjahr die Printausgabe meiner lustigen Piratengeschichte für kleine Leute veröffentlicht: Aufs Schiff, Klabbu Klabautermann!


Dazu erschien im Sommer mit 365 Deeprock ein sehr ungewöhnliches Fantasy-Buch, auf das ich aus vielerlei Gründen recht stolz bin.

Und ich habe meine neue Webseite erstellt und online geschaltet.

Im Herbst habe ich mich dann sehr über meine lyrische Publikation first aid poetry for the puzzled heart (gone down the gutter) in Turning Pages 3 gefreut.

Zu guter Letzt habe ich das vergangene Jahr genutzt, viele alte und neue Aufhänger für mögliche Romane und Drehbücher zu sortieren und auszuarbeiten. Ein riesiges Chaos, sage ich euch, und so ziemlich jedes Genre taucht irgendwo mal auf. Ich habe diesbezüglich auch mit Agenturen gesprochen, hilfreiches Feedback erhalten und dabei viel über den Markt und meine eigene Herangehensweise gelernt. Herausgekommen sind nun ein halbes Dutzend sehr konkrete Geschichten, die ich unbedingt in naher Zukunft umsetzen will – sowie jede Menge weitere spannende Aufhänger, Settings und Plots, die ebenfalls ungeduldig nach Ausarbeitung verlangen. Arrgh!

Und damit kommen wir endlich zu 2022…

Ich habe das Jahr mit Life is Strange – True Colors begonnen, und die spezielle Atmosphäre des Spiels hat mich bezüglich meiner verschiedenen Story-Ideen endgültig in eine Richtung gestupst. Inspiration, ahoi! Mein erstes großes Projekt für dieses Jahr wird also ein Roman und zwar ein recht ungewöhnlicher. Ich sitze bereits an der Outline und komme gut voran. Es gibt ja Autoren, die schreiben einfach drauflos und lassen sich von der Muse treiben und ersinnen die Geschichte unmittelbar beim Schreiben. Ich bin da eher derjenige, der alle Szenen vorab zumindest fragmentarisch ausarbeiten muss, um ein Gerüst zu haben, an dem ich mich beim Schreiben orientiere. Nichts ist dann endgültig in Stein gemeißelt, aber ich brauche zu Beginn diese Klarheit im Kopf, um später der Kreativität Raum zur Entfaltung geben zu können.

Zudem hat es sich in den letzten Monaten ein Film-Drehbuch auf meinem Desktop mehr als gemütlich gemacht. Es ist aus der faszinierenden Idee eines Freundes entstanden, der mich dann fragte, ob wir es nicht zusammen ausarbeiten und schreiben wollen. In vielen kleinen Babysteps haben wir das Treatment mittlerweile recht rund gezogen. Nun gilt es, Final Draft endlich mal anzuschmeißen und im virtuellen Ping-Pong-Spiel die Dialoge aufs digitale Papier zu bringen. Sicherlich ein Vorhaben, das seine Zeit braucht, aber dieses Jahr vollendet werden kann.


Zu guter Letzt schweben noch zwei-drei Audio- und Schreibprojekte im Raum, die jederzeit konkrete Gestalt annehmen oder auch einfach spurlos verpuffen können. Alles ist möglich.

Wenn man bedenkt, dass ich mir zudem vorgenommen habe, wieder mehr Bücher zu lesen und es ja auch noch diese unzähligen und ungesehenen Filmen und Serien gibt, wird schnell deutlich, dass die Tage natürlich auch 2022 wieder zu wenige Stunden haben (die Miete will ja durch den Brotjob auch noch bezahlt werden). Insofern wünsche ich mir (und euch) zuallererst Gesundheit, Energie, Zuversicht und natürlich Spaß für alle großen und kleinen Ziele.

Take care. And make good art.


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