Ein Jahr voller Windeln, Ideen und Playstation-Trophäen (bisher)
- Andreas Gloge

- 17. Sept. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Das Jahr startete etwas holprig erstmal mit einer Gallenblasen-Entfernung und das hatte schon mal ein erstes Vorzeichen gesetzt – unabhängig vom supersüßen kleinen Mann, den wir im November 24 bekommen haben.
So oder so wurde mir schnell klar: 2025 würde wohl kein Jahr der Schreibrekorde werden! Denn mit einem Baby im Haus ist der Tagesrhythmus ebenso klar geregelt wie das eigene Energieressourcenmanagement (mein bisher längstes Wort im gesamten Blog?). Und so orientierte sich der Terminkalender vorwiegend an Schlafdefizit, Bürojob, Windelwechseln, Kinderzeit, Haushalt, Einkäufen oder ausgiebigen Spaziergängen mit Kinderwagen – und nicht so sehr an intensiven Schreibsessions. 😉
Jetzt, Mitte September, spüre ich indes so langsam wieder mehr Energie durch meine Adern fließen. Ich mache tatsächlich ab und zu wieder etwas Sport, bin nicht mehr konstant müde und habe den Kopf frei genug, um wieder kreativ zu denken.
Und ich bin sehr zufrieden, denn ich habe dieses Jahr einiges gemacht und geschafft, nur eben nicht unbedingt das, was man von einem Autor erwartet ...

Bücher, Spiele und (fast) keine Serien
Ich habe meine Rollenspielrunde leider vorerst auf Eis legen müssen (Symbaroum und Star Wars), aber dafür habe ich seit Jahren nicht mehr so viel gelesen (und zum Teil gehört) wie 2025 (Dank an meine Frau für die vielen tollen Buchtipps). Zwar immer noch nicht rekordverdächtig, aber so einige Bücher sind dennoch gewandert: von der Wunschliste ins Bücherregal, vom Regal auf den Nachttisch und von dort endlich in meinen Kopf. Dazu kamen ein paar richtig gute Playstation-Spiele (die zum Teil zeitlich leider etwas sehr ausufernd waren). Ach ja, die Serien und Filme? Die sind dieses Jahr bisher ziemlich untergegangen, was wirklich sehr ungewohnt ist.
Schreiben ohne Schreiben
Leere Seiten habe ich seit Monaten keine gefüllt, aber dafür jeden Menge neue Ideen gesammelt. Ich habe recherchiert, gebrainstormt und Pläne geschmiedet. Manchmal muss man auch alte Ideen im Kopf nochmal durchleben, mit neuen Inspirationen vermischen, alles auf den Prüfstand stellen und dann in Ruhe aus der Ferne betrachten, bevor sie den Weg aufs Papier finden.
„Was geschah mit Emmylou?“
Mein Coming-of-Age-Mystery-Roman „Was geschah mit Emmylou?“ ist fertig – zumindest im ersten Entwurf. Martina hat das Manuskript bereits lektoriert, und jetzt wartet es geduldig auf meine gründliche Überarbeitung. Dazu kommen noch ein paar besondere Extras, die ich euch noch nicht verraten will. Sie kosten leider etwas Zeit und Mühe, werden die Geschichte aber noch stärker machen.
Das Bilderbuch und andere Projekte
Mein erstes phantastisches Bilderbuch für Kinder habe ich Anfang des Jahres ebenfalls komplett fertig geschrieben. Aber seitdem geht es um die visuelle Umsetzung, und das kann und wird dauern. Ein gutes Bilderbuch ist Teamarbeit, und ich möchte, dass es nicht nur eine Geschichte erzählt und inspiriert, sondern auch optisch etwas ganz Besonderes wird. Alle anderen Ideen schlummern derweil in meinem Kopf oder in Ordnern auf meinem Laptop. Ich habe gelernt, dass manche Geschichten einfach ihre Zeit brauchen und dass diese Zeit Geduld verlangt.
Ausblick
2026 wird also dann das Jahr, in dem hoffentlich viele alte und neue Projekte ihre finale Form annehmen. Währenddessen steht 2025 noch ganz im Zeichen von Familie, Ideen sammeln, fit werden und Kraft tanken. Und ehrlich gesagt: Ich freue mich drauf – und ich bin sehr gespannt, wie viel gesünder, kreativer und ausgeschlafener ich nächstes Jahr bin und mit welchen Veröffentlichungen ich mich dann selbst überraschen werde. 😊













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